Solarregion Freisinger Land

Informationskampagne im Landkreis Freising:
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Solar-Region Freisinger Land

Eine Initiative von SONNENKRAFT FREISING  E. V.
in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Freising
 sowie 
Solarfreunde Moosburg, Bund Naturschutz KV Freising, 
Freisinger Land, Agenda21-Gruppen im Landkreis und in den Kommunen
 

Das Informationsangebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises als Verbraucher. Der Verein SONNENKRAFT FREISING will darüber hinaus den Landkreis und seine Kommunen bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei Initiativen für die Nutzung der Sonnenenergie aktiv unterstützen (z. B. durch Beratung und Mithilfe bei der Organisation von Bürger-Solarparks).

Ziel der zum Tag der Erneuerbaren Energien am 17. April 2004 gestarteten Solar-Offensive ist die vermehrte Solarstromerzeugung im Landkreis Freising. Wir wollen in einer ersten Stufe erreichen, dass im Landkreis Freising bis Ende 2005 Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 3 Megawatt am Netz sind.

Dazu gehen wir davon aus, dass zum Start dieser Kampagne in den Städten Freising und Moosburg bislang bereits etwa 1,2 MW sowie in den Kommunen auf dem Land weitere ca. 0,5 MW installiert sind.

Solaroffensive im Visier der Medien

Im Visier der Medien:
Landrat Manfred Pointner und 

SONNENKRAFT-Vorsitzender 
Dr. Andreas Horn im TV-Interview 
bei der Vorstellung der Kampagne

Warum diese Solarkampagne?

Seit dem 1. Januar 2004 gibt es die (von unserem Verein bereits seit 1992 geforderte) vollständige „kostendeckende Vergütung“ (kV) von SolarStrom. Freising war bereits 1993 mit diesem so genannten „Freisinger Pfennig“ bundesweiter Vorreiter bei der Solarstromnutzung, hat jedoch dann im Weiteren den Anschluss an die Bundesspitze („SolarBundesliga“) verpasst.

Hier gilt es aufzuschließen, zumal das Freisinger Land zu den sonnenreichsten Regionen in der Bundesrepublik zählt (Quelle: Deutscher Wetter Dienst, Globalstrahlungskarte 1981-2000). Im Landkreis Freising ist die Sonnenenergienutzung besonders rentabel.

Mit der verstärkten Nutzung der Solarenergie wird das Nachhaltigkeitsziel der 
AGENDA 21 erfüllt:

  •   Nachhaltige Sicherung und Verbesserung der Lebensgrundlagen von Menschen,
      Tieren und Pflanzen, gemeinsames Handeln von Verbrauchern und den
      Vertretern aus der Landwirtschaft, dem Handwerk, den Umweltverbänden und der Kirche

  •   Förderung der Verbraucherberatung und des Verbraucherschutzes

  •   Sichern von regionalen Arbeitsplätzen im Handwerk (und bei den Solarfachbetrieben)
      ebenso wie in der Landwirtschaft (Investitionen  bleiben im Landkreis)

  •   Initiierung und Förderung von Initiativen im Sinne der Agenda 21 im Landkreis Freising

Der Verein SONNENKRAFT FREISING E. V. bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit seiner wöchentlichen Sprechstunde seit 15 Jahren Hilfe bei der Nutzung von Sonnenenergie an.

Mit unserer Solar-Offensive wird dieses Angebot auf die Gemeinden des Landkreises ausgedehnt, um sie bei der Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung der Sonnenenergie zu unterstützen. Sofern die Kommunen öffentliche Dächer zur Verfügung stellen können, um ihren Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ihren Strombedarf „vor Ort“ selber zu erzeugen, bietet der Verein SONNENKRAFT FREISING  mit seiner Firma Easy Energiedienste (an der auch der Landkreis beteiligt ist) die Möglichkeit, Betrieb und Verwaltung dieser Bürgersolarparks zu übernehmen und somit als kompetenter Ansprechpartner für die Gemeinden aufzutreten.

SolarRegionalliga

Die Einrichtung einer SolarRegionalliga ("Solar-Kreisliga") soll als Ansporn und Vergleichsmöglichkeit unter den Gemeinden im Landkreis dienen. Hierfür will die Solar-Offensive bei den Kommunen um die Benennung eines Solar-Ansprechpartners werben.

Partner der Kampagne sind die Handwerks- und Solarfachbetriebe ebenso wie Ingenieurbüros; Banken, Finanzdienstleister. Partnerbetriebe werden schriftlich eingeladen und können „Unterstützerbetrieb“ werden. Bei den Solarfachbetrieben möchten wir eine weitere Qualitätssteigerung erreichen. 

Als ein nächster Schritt sollen die örtlichen Banken und Sparkassen als Finanzpartner gewonnen werden, mit dem Ziel ein standardisiertes Finanzprodukt für die Finanzierung von Solaranlagen zu vereinbaren. Denn heute ist es immer noch einfacher einen Kredit für ein Auto zu bekommen, als für die Errichtung einer Solaranlage, obwohl diese im Gegensatz zum Kraftfahrzeug Erträge erwirtschaftet. Auch hier ist Informationsbedarf vorhanden.
 


Hier geht es zu den Websites der

•     Solarregion Freisinger Land



Aus unserer Vereinsarbeit:
 

•  Mitglieder-Rundbrief "Energiebündel-Spezial"
    (April 2004)
 

Aus unserem Pressemitteilungs-Archiv:
 

  • Verein bietet Plattform für vielfältige Aktivitäten

  •  
  • Weltgrößte PV-Schallschutzanlage an der Autobahn 92 bei Freising

  •  
  • Bioenergie - Zukunftsperspektiven für die bayerische Landwirtschaft 

  •  
  • Auch weiterhin Fördergeld für Solarwärme 

  •  
  • Schwerter zu Windflügeln - Thesenpapier von Sonnenkraft Freising e. V. (pdf-File)

  •  

     
    Wolfgang M. Seemann
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Sonnenkraft Freising e. V.